Therapiehunde-Räume und tiergestützte Therapie – passende Bodenmatte für Liegeflächen von VYZIO
News

Therapiehunde-Räume und tiergestützte Therapie – Passende Bodenmatten und Liegeflächen

Aug 31, 2026

Tiergestützte Therapie hat sich in den vergangenen Jahren von einer Nischenmethode zu einem anerkannten Baustein in Reha-Kliniken, Ergotherapie-Praxen und Pflegeeinrichtungen entwickelt. Therapiehunde helfen dabei, Motivation aufzubauen, Ängste abzubauen und motorische wie emotionale Fortschritte zu unterstützen. Was in der Planung solcher Angebote oft zu kurz kommt, ist die passende Bodenausstattung – dabei entscheidet gerade sie darüber, ob eine Sitzung für Mensch und Tier gleichermaßen komfortabel, sicher und hygienisch verläuft.

Warum der Boden bei tiergestützter Therapie eine Schlüsselrolle spielt

Bei vielen therapeutischen Übungen mit Hund finden Interaktionen bewusst auf Bodenhöhe statt: Patientinnen und Patienten knien, liegen oder setzen sich neben das Tier, um Nähe, Berührung und Vertrauen aufzubauen. Ein kalter, harter oder rutschiger Boden erschwert genau diese Situationen – besonders bei Patienten mit eingeschränkter Mobilität, Gleichgewichtsproblemen oder erhöhtem Sturzrisiko. Eine geeignete Bodenmatte schafft die notwendige Sicherheit und macht längere Aufenthalte am Boden erst angenehm möglich.

Anforderungen an geeignete Bodenmatten und Liegeflächen

Räume für tiergestützte Therapie stellen eine besondere Kombination von Anforderungen, die klassische Therapiematten oft nur teilweise erfüllen:

  • Rutschfeste Oberfläche, auch bei Feuchtigkeit durch Wasserschalen oder Speichel
  • Leicht zu desinfizierende, geschlossenporige Materialien ohne Nähte, in denen sich Keime oder Tierhaare festsetzen können
  • Ausreichende Polsterung für längeres Sitzen oder Liegen auf dem Boden
  • Robustheit gegenüber Krallen, Speichel und gelegentlichem Buddeln
  • Geruchsneutrale Materialien, die auch bei häufigem Reinigen nicht altern

Hochwertiger Schaumstoff mit abwischbarem Kunstlederbezug erfüllt diese Kombination in der Regel deutlich besser als textile Teppichböden oder einfache Turnmatten, die Feuchtigkeit aufnehmen und schwer zu desinfizieren sind.

Hygiene als nicht verhandelbares Kriterium

In Kliniken und Praxen gelten für den Einsatz von Tieren ohnehin strenge Hygienevorgaben. Böden und Liegeflächen müssen sich zwischen einzelnen Terminen schnell und gründlich reinigen lassen, ohne dass Material oder Bezug darunter leiden. Abnehmbare, waschbare Bezüge sowie geschlossene, wasserabweisende Oberflächen reduzieren den Reinigungsaufwand erheblich und erleichtern es, hausinterne Hygienekonzepte einzuhalten.

Komfort für Mensch und Tier gleichermaßen

Eine gute Liegefläche dient nicht nur dem Patienten, sondern auch dem Therapiehund selbst. Nach intensiven Übungseinheiten braucht das Tier eine eigene, klar erkennbare Rückzugs- und Ruhefläche im Raum – gepolstert, aber robust genug für wiederholte Nutzung. Getrennte, aber gleichwertig komfortable Bereiche für Patient und Tier signalisieren zudem Wertschätzung gegenüber dem Co-Therapeuten auf vier Pfoten, dessen Wohlbefinden direkten Einfluss auf die Qualität der Therapie hat.

Flexibilität für unterschiedliche Übungsformen

Tiergestützte Therapie umfasst ein breites Spektrum an Übungen – vom ruhigen Streicheln über Balance- und Koordinationsübungen mit dem Hund bis zu spielerischen Bewegungsaufgaben. Modulare Matten und Keilkissen lassen sich je nach Übung neu anordnen: mal als flache, großzügige Liegefläche, mal als leichte Erhöhung für Balanceübungen, mal als abgegrenzter Ruhebereich. Diese Flexibilität erlaubt es, denselben Raum für sehr unterschiedliche therapeutische Ziele zu nutzen.

Raumplanung von Anfang an mitdenken

Wer tiergestützte Angebote neu in eine Klinik oder Praxis integriert, plant den Bodenbereich am besten von Anfang an mit ein, statt bestehende Therapiematten notdürftig umzuwidmen. Ein fest eingerichteter, klar abgegrenzter Bereich mit geeigneter Bodenausstattung signalisiert Patientinnen und Patienten sowie dem Personal gleichermaßen, dass die tiergestützte Therapie als vollwertiger Bestandteil des Behandlungsangebots verstanden wird und nicht als improvisierte Zusatzleistung.

Praktische Auswahlkriterien im Überblick

  • Geschlossenporiger Schaumstoff mit abwischbarem, desinfektionsmittelbeständigem Bezug
  • Rutschhemmende Unterseite für sicheren Stand auf glatten Klinikböden
  • Ausreichende Größe für gemeinsame Übungen von Patient und Tier
  • Separate, klar erkennbare Ruhezone für den Therapiehund
  • Leichtgewichtige, modulare Elemente für flexible Raumnutzung

Wer Räume für tiergestützte Therapie einrichtet, profitiert von durchdachten, hygienischen Bodenlösungen ebenso wie die Patientinnen und Patienten selbst. Die robusten Therapiematten, Keilkissen und Lagerungskissen von Vyzio lassen sich mit abwischbaren Bezügen ausstatten und eignen sich damit auch für den anspruchsvollen Einsatz in Räumen mit Therapiehunden.